Freitag, 6. Oktober 2006
Die letzten Wochen
appatoon, Freitag, 6. Oktober 2006, 00:05
vergingen im Eiltempo. Jedenfalls empfinde ich das zurückblickend so. Ein gleichförmiger Einheitsbrei ohne viel Hochs und Tiefs. Es ist so, als ob sich die Zeit unglaublich dehnt und die Wahrnehmungen und Ereignisse verschwimmen. Ich hab' hier irgendwo gelesen, daß Männer öfters über's Wetter sprechen – muß ich jetzt aber auch mal... Mir kam es am Anfang der Woche so vor, als sei ich gleichzeitig mit dem Wetter und den fallenden Temperaturen "aufgewacht". Auf der Straße bewerfen mich fremde Menschen mit einem Lächeln, ein lange vermisster Freund ruft mich nach Jahren der Abstinenz plötzlich an, eine Rückerstattung von den Stadtwerken flattert mir ins Haus und ich vergesse diesmal nicht, die kompatiblen Rasierklingen zu kaufen. Alles in allem häufen sich die positiven Ereignisse. Ich komme mir vor wie ein Jäger auf der Pirsch. Meine Umgebung erscheint mir fast surreal – und das ohne Hilfsmittel. Seltsam. Aufgestanden bin ich heute mit dem Gefühl, daß heute irgendwas wichtiges noch passiert. Und als ob ich's geahnt hätte ruft mich heute Nachmittag ein Headhunter an, der mich nach einem angeregten 2-Stunden Telefonat gerne morgen Vormittag in München sehen will. Es schreit nach Veränderung. Ich tippe ja immer noch als Ursache für mein "Erwachen" auf einen Wetterumschwung mit gleichzeitigem zufälligen Anstieg des Hormonspiegels. Egal. Die Jagdsaison ist eröffnet und ich bin richtig heiß drauf. Groooaaaaarrrr!

Permalink (5 haben sich Zeit genommen)  Ein zeitloser Kommentar?



 Zeitreisen in die Vergangenheit